Artikel

  • In der Zeitschrift Herzgefühl (Ausgabe 22 – März 2016, Seite 46 – 49)
    finden Sie folgenden Artikel von mir.

Grüne Smoothies in der Heilpraxis (Buchauszug aus dem Buch: Grüne Smoothies DAS Buch, von Klaus-Jürgen Becker und Uwe Held , erscheint 2016 im Riwei-Verlag)

 

  • Folgender Artikel ist von mir im Frühjahr 2009 in der Zeitschrift natürlich München erschienen.

Allergien: Wenn sich der Körper wehrt 

Der wärmende Wollpulli und das kuschelige Federbett können es sein, die blühende Wiese und der wohl duftende Heuhaufen, aber auch die Nüsse im Sonntagskuchen: Des einen Freud, des anderen Leid – in Gestalt einer allergischen Reaktion.

 

Dabei zeigen sich Allergien immer häufiger: Bis 2010 soll schon jeder zweite Deutsche an einer allergischen Erkrankung leiden, heißt es aus der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) an der Berliner Charité. Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie hat sich die Häufigkeit allergischer Erkrankungen in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt.

 

Die vielen Gesichter der Allergie

Der meist durch Gräser- und Baumpollen ausgelöste Heuschnupfen zählt neben Asthma, Neurodermitis und Kontaktallergien wohl zu den bekanntesten Allergien. Doch wer bringt schon die Hyperaktivität von Kindern, permanente Müdigkeit und Schlafstörungen, aber auch Migräne, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufbeschwerden in Verbindung mit allergischen Reaktionen? Ebenso Blutdruckschwankungen, Nervenschmerzen, chronischer Schnupfen und Husten sowie Verdauungsbeschwerden können Ausdruck einer Allergie sein.

 

Die Allergie selbst ist dabei eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte körperfremde Stoffe (Allergene). Ob dann im Endeffekt die Haut oder die Schleimhäute gereizt sind, die Nerven oder die inneren Organe reagieren, ist eine Frage der Gene: Reaktionsorte sind die genetisch bedingten Schwachstellen, die von den Eltern vererbt wurden. Die erblich bedingten Krankheitsanlagen sind jedoch niemals die Ursachen der Allergien.

 

Übeltäter Umweltgifte

Für die rasante Zunahme von Allergien in den vergangenen Jahrzehnten sind hauptsächlich verschiedene Umweltgifte verantwortlich, die den Körper immer stärker „belasten“. Zu den Schadstoffen zählen chemisch-pharmazeutische Medikamente, mit Schwermetallen und Pestiziden verseuchte Nahrung sowie durch die Atmung aufgenommener Feinstaub der u. a. durch den Autoverkehr und die Industrie freigesetzt wird. Sie sind imstande das körpereigene Immunsystem derart zu schwächen, dass Allergien auf alle körperfremden Substanzen entwickelt werden können – etwa gegen Hausstaub, Blütenpollen, Waschmittel, Insektengifte, Tierhaare oder Nahrungsmittel.

 

Doch immer öfter liegt es auch am eigenen Körper, warum sich Allergien ausbilden – genauer gesagt an einer „umweltbedingten Verdauungsschwäche“. Sehr häufig ist es eine beeinträchtigte Eiweißverdauung, bedingt durch einen Mangel an Verdauungsenzymen in der Bauchspeicheldrüse. Dadurch fault oder gärt Nahrung im Darm. Häufige Blähungen, weicher Stuhlgang, aber auch Durchfälle oder Verstopfung sind die  Anzeichen.

 

Im Kampf gegen die Allergie

Eine erfolgreiche Allergietherapie, die dauerhafte Wirkung bringen soll, muss einerseits Umweltgifte aus dem Körper leiten können und andererseits eine geschwächte Verdauungskraft wieder aufbauen.

 

 

In meiner Praxis wende ich eine spezielle Entgiftungstherapie mit individuell ausgesuchten homöopathischen Einzelmitteln an, die den Körper von einem Großteil der Umweltgifte und Stoffwechselendprodukten (u.a. Harnstoff und Harnsäure) befreit und gleichzeitig die Verdauungskraft regeneriert. Meine Patienten haben ebenfalls Erfolg mit einer zwei- bis dreimal pro –Woche angewandten Nahrungsmittelkombination, die den Körper entgiftet und die Verdauungskraft aufbaut. Durch z.B. die Kombination von einer rohen Nusssorte mit einer rohen Obstsorte und zusätzlich gründlichem Kauen (100- bis 200-mal) werden enorme Stoffwechselprozesse in Gang gesetzt, die das Immunsystem stärken und eine intensive Entgiftung des Bindegewebes und aller Organe aktivieren.

 

Gleichzeitig ist eine „symptomatische Allergietherapie“ wichtig, die zur Verbesserung der allergischen Reaktionen beiträgt. Dies geschieht hauptsächlich durch die Vermeidung der Allergene. Durch einen speziellen kinesiologischen Test kann ich die Haupt-Allergene feststellen und dementsprechend Empfehlungen aussprechen. Außerdem setze ich zusätzlich homöopathische Akutmittel ein.

 

 

Gesundheit geht auch durch den

Allergien können nur entstehen, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Daher tun alle immunsystemstärkenden Therapien und Lebensweisen dem Allergiegeplagten gut. Neben den bisher beschriebenen Behandlungsmöglichkeiten ist besonders eine lebensenergie- und vitalstoffreiche Nahrung für das Immunsystem grundlegend. Dabei sollte die Nahrung so natürlich wie möglich sein (Bioprodukte) und keinen vollraffinierten (weißen) und teilraffinierten (braunen, Rohrohr-) Zucker enthalten. Zu guter Letzt ist auch ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis der Nahrung wichtig.

Erste-Hilfe-Maßnahme bei Heuschnupfen

  • Weglassen von raffiniertem Zucker (alternativ Vollrohrzucker, Honig, Dicksaft, Ahornsirup).
  • Verzicht auf Schweinefleisch.
  • Weitgehender Verzicht auf alle Milchprodukte, besonders Frischmilch.
  • Saures Obst (Apfel, Pflaume, Orange…) nicht mit Vollkorngetreide, Vollkornreis und Gemüse kombinieren.
  • Allergokatt (homöopathisches Arzneimittel) von der Firma Kattwiga, in akuten Fällen stündlich bis halbstündlich zwei Milchzuckertabletten lutschen. Der Mindestabstand zum Essen und Trinken beträgt 5 Minuten.
  • In Notfällen Antihistaminika.

 

Quellenangaben:

1. http://www.aeda.de/pressinf/02-2008/index.htm, Gräserpollenalarm im Frühsommer

2. http://www.stern.de/allergie/ueberblick/:Volkskrankheit-Allergie-Was-Ursachen-Was/585236.html

3. Müller-Burzler, Henning: Gesund und Allergiefrei. 2. Aufl., Aitrang 2004: Windpferd

4. Müller-Burzler, Henning: Das Handbuch für Allergiker. 1. Aufl., Aitrang 2000: Windpferd

 

Uwe Held – Heilpraktiker

Fon 08041/799 91 80

Ludwigstr. 29

83646 Bad Tölz

Email: info@naturheilpraxis-held.de

Homepage: www.naturheilpraxis-held.de